Muss es unbedingt ein Kinderfahrrad aus Alu sein?

Diese Frage lässt sich mit einem ganz klaren Nein beantworten.

 

Die meisten denken bei dem Material Aluminium gleich an das leichtere Gewicht und in der Tat ist ein Kinderfahrrad aus Alu etwas leichter. Doch der Unterschied ist nicht wirklich gravierend, denn Alu ist ziemlich unelastisch, daher benötigen diese Fahrräder eine zusätzliche Federgabel sowie dickere Rohere. Daher erhöht sich das Gewicht natürlich wieder ein Stück und der Gewichtsunterschied zu einem Stahlfahrrad ist gar nicht mehr so enorm, wie man meinen möchte.
Zudem kostet ein Kinderfahrrad aus Alu in der Regel mehr als eines aus Stahl. Der Grund hierfür liegt in der Verarbeitung. Ein Alufahrrad ist aufwendiger in der Montage sowie Reparatur, was zu höheren Anschaffungskosten führt. Stahl kann die Schwingungen zudem besser abfedern, setzt aber hingegen gerne Rost an. Dennoch ist ein Rad aus Stahl pflegeleichter, denn wird frühzeitig etwas gegen die Korrosion unternommen, dann wird sie nicht zum Problem.

 

Gerade bei einem Kinderfahrrad sollte sich daher genau überlegt werden, ob es eines aus Alu sein soll, denn der Nachwuchs wächst auch in der Regel schnell, sodass ein Rad meist nicht über eine längere Zeit gefahren werden kann. Erst wenn das Kind älter ist und nicht mehr so schnell in die Höhe schießt, ist ein Kinderfahrrad aus Aluminium sinnvoll.

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