Kinderfahrrad mit oder ohne Rücktritt besser?

Das Erlernen des Fahrradfahrens ist für das Kind ein wichtiger Entwicklungsschritt. Es soll jedoch neben dem Spaß auch die Sicherheit im Vordergrund stehen. Deshalb stellt sich die Frage, ob ein Kinderfahrrad mit oder ohne Rücktritt besser ist? 

Ein Kinderfahrrad mit Rücktritt bietet ein hohes Maß an Sicherheit, da ein Umkippen durch einseitige Nutzung der Handbremse verhindert wird. Zudem orientiert sich der Rücktritt an der natürlichen Bewegung, welche beim Fahrradfahren vollzogen wird.
Wenn das Fahrradfahren auf einem Rad ohne Rücktritt gelernt wird ergibt sich ein besonderer Vorteil. Das Kind ist dann nämlich nicht an diese Funktion gewöhnt und hat die Möglichkeit schnell auf jedes andere Fahrrad umzusteigen. Gleichzeitig lernt es die richtige Benutzung der Handbremsen von Beginn an.

Zudem wirkt eine Rücktrittbremse langsamer, sodass das Fahrrad bei Gefahr nicht rechtzeitig zum Stehen kommen könnte.
Alles in allem ist die Frage recht schwierig zu beantworten, da jedes Kind verschieden mit einem Fahrrad umgeht.

Ein Kinderfahrrad mit Rücktritt ist also kein muss. Er kann jedoch für mehr Sicherheit sorgen.

Zu Beginn sollte das Kind sowieso das Fahrradfahren mit Stützrädern oder einem Laufrad lernen. Die richtige Bremstechnik entwickelt das Kind dann von ganz allein. Des Weiteren sollte das Kind erst im öffentlichen Straßenverkehr mit dem Fahrrad fahren, wenn es sicher gelernt wurde. Dazu gehört auch das effektive Bremsen.

Kommentare sind abgeschaltet.